Am 08. März wählen wir die lokalen Vertretungen. Ich selbst kandidiere wieder für den Kreistag Main-Spessart, dem ich seit 2020 angehöre. Das bestimmende Thema während dieser Wahlperiode war der Bau des neuen Krankenhauses in Lohr.
Auch in den kommenden Jahren werden das Klinikum und die Sicherung der ärztlichen Versorgung inklusive der Pflege bestimmende Themen sein. 2027 soll das neue Krankenhaus in Betrieb gehen. Wir alle müssen mit ganzer Kraft daran arbeiten, dass es ein Erfolg wird.
In den vergangenen beiden Jahren war mein thematischer Schwerpunkt das Regionalwerk Main-Spessart. Die Energiewende verlangt uns allen viel ab. Daher ist es sehr wichtig, dass wir möglichst viel in kommunaler Hand behalten oder uns zumindest Beteiligungen sichern. Bei großen Projekten geht das nur im Verbund. Daher war mir dieser Zusammenschluss von 30 Kommunen und dem Landkreis so wichtig. In der neuen Wahlperiode gilt es das nun mit Leben zu erfüllen.
In Anbetracht der schwierigen Haushaltslage sind es gerade die Perspektiven für neue Projekte, nicht nur im Bereich Erneuerbarer Energien, um die wir uns kümmern müssen. Für mich zählt da auch die Biosphärenregion dazu, was für unsere Gasthäuser eine ganz wichtige Stütze werden kann. Wir sollten das Thema nicht aus den Augen verlieren.
Nach langen vergeblichen Bemühungen konnte inzwischen wieder eine direkte Busverbindung über die Landesgrenze eingerichtet werden. Die neue Buslinie über Lohrhaupten bis nach Bad Orb und Bad Soden-Saalmünster erfreut sich inzwischen auch einem guten Zuspruch. Die Herausforderung wird nun sein, diese Linie zu erhalten. Der Landkreis wird in den kommenden Jahren im ÖPNV grundsätzlich einsparen müssen. Bei einem Defizit, welches sich inzwischen über 7 Mio. € summiert, ist das unausweichlich. Wichtig ist hierbei mit Augenmaß vorzugehen und an einzelnen Stellen – auch wenn die Rahmenbedingungen schwierig sind – Anbindungen zu verbessern – z.B. für Habichsthal.
Die Haushaltslage dürfte aber weite Teile der kommenden Wahlperiode überschatten. Der Investitionsbedarf beschränkt sich schließlich nicht auf den aktuellen Klinikbau, sondern hinzu kommen noch Schulsanierungen, Straßen- oder Brückensanierungen und Ausstattung für die Blaulichtorganisationen. Da parallel immer mehr Kommunen in schwieriges Fahrwasser geraten, wird es herausfordern, hier den richtigen Mittelweg zu finden. Es wird eine Priorisierung notwendig werden, die klar kommuniziert werden muss.
Gerade weil es gilt die Bedürfnisse des Landkreises und der 40 Kommunen – natürlich auch des Markt Frammersbach – in Einklang zu bringen, möchte ich meine Erfahrung, mein Wissen, meine Kontakte und auch die Ideen aus unserem Ort weiterhin im Kreistag einbringen.
Sie finden mich auf Platz 12 der Liste 5 (SPD).